Tarifvertrag der brot- und backwarenindustrie bayern

Der Verkaufswert der führenden Brot- und Backwarenunternehmen in Spanien 2018 Die im Metall- und Elektrosektor getroffenen Tarifverträge dienen vielen anderen Sektoren als Muster, doch die Musterverhandlungen wurden durch eine wachsende Kluft zwischen den stabileren Arbeitsbeziehungen im exportorientierten verarbeitenden Gewerbe und den schwierigeren und konfliktreichen privaten Dienstleistungssektoren, die von der privaten Nachfrage abhängig sind, beeinträchtigt. Paragraf 9 des Grundgesetzes (Garantie der Vereinigungsfreiheit) gilt auch für Arbeitgeberorganisationen. Wie bei den Gewerkschaften haben die Arbeitgeberorganisationen das Recht, Tarifverhandlungen zu führen, wenn sie von ihren Mitgliedern dazu betraut werden und tariflich als gesetzliche Aufgabe bezeichnet wird (Abschnitt 2 des Tarifgesetzes). Es gibt keine weiteren gesetzlichen Regelungen, die Kriterien für die Repräsentativität oder eine gesetzliche Verbandspflicht definieren. Die Flexibilität der Arbeitszeit ist ein wichtiges Thema in der öffentlichen Debatte, da die Arbeitgeber mehr Arbeitszeitflexibilisierung und eine 40-Stunden-Woche fordern, während Arbeitnehmer über Überstunden klagen und mehr Autonomie bei der Festlegung ihrer Arbeitszeit fordern. Während eine Reform des Arbeitszeitgesetzes verschoben wurde, haben sich die tariflichen Tarifpartner auf branchen- und betrieblicher Ebene auf verschiedene Vereinbarungen über die Arbeitszeit verständigt, die eine neue Arbeitszeitregelung für neue Optionen zur Wahl zwischen einer Lohnerhöhung oder mehr Urlaub oder freien Tagen vorsehen. Eine allgemeine Herausforderung war der Rückgang der Mitgliederzahlen in Arbeitgeberorganisationen aufgrund von Schwierigkeiten bei der Organisation junger Einrichtungen, kleiner und mittlerer Unternehmen und Unternehmen in jungen Wirtschaftssektoren. Daher haben sich die meisten branchenübergreifenden Arbeitgeberorganisationen dazu entschlossen, eine Mitgliedschaft ohne die verbindliche Verpflichtung zur Anwendung der branchenlichen Tarifverträge (die so genannte Mitgliedschaft ohne Tarifbindung, oT) anzubieten. Arbeitgeberorganisationen veröffentlichen in der Regel keine Aufschlüsselung der verschiedenen Arten von Mitgliedern.

Eine Ausnahme bildet die Arbeitgeberorganisation der Metallbranche, Gesamtmetall, die berichtete, dass die Mitgliedsunternehmen mit oT-Mitgliedschaft 2016 die anderen Mitgliedstypen leicht übertrafen. Die vereinbarte Arbeitszeit wird stark von sektoralen Tarifverträgen beeinflusst, die monatliche oder wöchentliche Arbeitszeiten, Ruhezeiten und Pausen, die Zahl der Feiertage sowie die Stunden Schichtarbeit und Nachtarbeit definieren. Ein Trend ist der Abschluss von Arbeitszeitkonten oder Urlaubsregelungen durch sektorale Tarifverträge. Auf Betriebsebene spielen die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats und die von den Arbeitnehmervertretern und der Geschäftsleitung geschlossenen Betriebsvereinbarungen die dominierende Rolle bei der Abrechnung von Arbeitszeiten, Überstundenregelungen, flexiblen Arbeitszeitregelungen und mobilem Arbeiten. In der Tarifrunde 2015 einigten sich die Sozialpartner der Gewerkschaft Metall und Maschinenbau auf die Aufnahme von bezahltem Ausbildungsurlaub in die Branchenvereinbarung. Teilzeitarbeit ist in Deutschland eine sehr weit verbreitete Form der Frauenbeschäftigung. Als Reaktion auf das westdeutsche Modell der männlichen Ernährer/Alleinverdiener förderten die Arbeitsmarktreformen der frühen 2000er Jahre die Teilzeitarbeit als Mittel zur Erhöhung der Beschäftigung von Frauen. Die EU-Arbeitskräfteerhebung (EU-AKE) ergab, dass 2018 46,7 % der weiblichen Arbeitnehmer Teilzeit arbeiteten, verglichen mit 9,3 % der männlichen Arbeitnehmer. Der Gesamtanteil der Teilzeitbeschäftigten in Deutschland lag 2018 bei 26,8 % und damit deutlich höher als im EU-Durchschnitt (18,5 %). Die Mehrheit der Teilzeitbeschäftigten arbeitet nicht in Standardbeschäftigung, sondern in atypischen Formen, den sogenannten Minijobs.

Die Unterfinanzierung der Kranken- und Altenpflegeversicherung und der Arbeitskräftemangel in der Branche veranlassten den Arbeitsminister, einen vorläufigen Expertenausschuss für Pflege zu schaffen.